Liebe Leser,
ich freue mich euch heute aus dem Kongo zu schreiben. Ein paar Wochen sind nun schon vergangen, nun möchte ich euch gerne berichten wie wir Ostern im Kongo verbracht haben und wie unsere Osteraktion verlaufen ist.
Am Ostersonntag gehen die Menschen im Kongo, wie in den meisten christlich geprägten Ländern, am Vormittag in den Gottesdienst. Dem schloss ich mich gerne an und war mittendrin im feierlichen Geschehen.
Anschließend machten sich Dauphine aus unserem Motema Congo Team und ich uns auf den Weg ins Waisenhaus Stella Maris. Dauphine hatte bereits schon für alle Waisenkinder ein reichhaltiges Osteressen vorgekocht.

Als wir im Waisenhaus ankamen, spielten einige Kinder gerade ein gemeinsames Spiel. Ich staune dabei immer wieder, wie sie sich ohne Spielzeug kreativ beschäftigen können.
Die Kinder erzählten uns wissbegierig, dass auch sie heute schon in der gegenüberliegenden Kirche im Ostergottesdienst waren. Nachdem wir uns etwas ausgetauscht hatten, begannen wir zusammen das gemeinsame Essen auf die Teller zu verteilen.

Die Kinder geben häufig an Dauphine Essenswünsche weiter. Diesmal haben sie sich Reis mit der traditionellen Bohnen-Gemüsesoße und Fisch gewünscht. Die Soße ist nämlich besonders nahrhaft und allseits beliebt.


Immer wieder ist es für die Kinder eine große Freude, wenn Dauphine für sie kocht und sie an diesem Tag satt ins Bett gehen können. Sich satt essen ist für sie leider nicht selbstverständlich.






Im März war ich gemeinsam mit meinem Papa Christian, von Motema Congo e.V. in Kangu, wo wir das Jungeninternat besucht haben. Wie ihr euch vermutlich erinnert, wünschen sie sich ja eine Hühnerzucht. Diesmal hat unser Ostergeld dafür leider nicht ausgereicht. Daher behalten wir das bisherige Geld erst einmal zurück und vielleicht können wir den Jungs diesen Wunsch ja zu einem späteren Zeitpunkt noch erfüllen, damit sie langfristig mit den Hühnern selbst wirtschaften können.




Wie ihr im vorherigen Blogbeitrag lesen könnt, konnten wir von euren Osterspenden die zwei Geburtsräume im Krankenhaus Lovo erneuern und somit dank euch, vielen Frauen zukünftig die Geburt in einer angenehmen Atmosphäre ermöglichen.
Besten Dank an euch alle die sich an unserer Osteraktion beteiligt haben.
Herzensgrüße
Jessica
