Liebe Leser,
heute möchte ich euch von dem 13-jährigen Jungen Makaya aus dem Kongo erzählen. Bei seiner Geburt wurde durch ein physisches Trauma sein linkes Bein verletzt. Der Vater hatte schon früh die Familie verlassen und die Familie ist sehr arm. Die Mama arbeitet als Lehrerin an einer Schule und versucht so gut wie möglich die Familie zu versorgen. Makaya hat das Glück und kann in Boma auf eine inklusive Schule für körperbehinderte Kinder gehen. Dabei sind wir bei einem unserer Besuche auch auf ihn aufmerksam geworden. Er trug eine viel zu kleine, notdürftig hergestellte Orthese als Gehhilfe. Aufgrund seiner Fehlstellung hat er auch mit permanent starken Rückenbeschwerden zu kämpfen. Für eine Familie im Kongo ist es nicht einfach ein Kind mit einer Behinderung zu haben, da dies in der Gesellschaft immer noch ein schwieriges Thema und von Ausgrenzung geprägt ist. Wir von Motema Congo begleiten Makaya nun bereits das dritte Jahr.
Jahr 2024



2024 haben wir durch eine bessere Orthese versucht, Makaya etwas mehr Mobilität zu ermöglichen. Ebenso haben wir ihm in diesem Jahr medizinische Massagen von einem ansässigen Physiotherapeuten ermöglicht.
Mein Papa, Christian von Motema Congo e.V. hat ebenfalls Makaya kennengelernt und konnte sich ein eigenes Bild von ihm und seiner Geschichte machen. Durch die Nachricht dass in Kinshasa ein orthopädisches Zentrum eröffnen wird, stand schon bald für uns fest, dass wir von Motema Congo e.V. im Rahmen unserer Möglichkeiten, Makaya unterstützend auf seinem Weg begleiten möchten.

Jahr 2025
Im Mai 2025 machte sich Dauphine aus unserem Motema Congo Team mit Makaya und seiner Mama auf die Reise zu den Fachärzten in die Hauptstadt nach Kinshasa. Die Autofahrt dauerte 12 Stunden.


In der Klinik in Kinshasa mussten sie fast den kompletten Tag im Wartebereich auf den Spezialisten warten, bis endlich die notwendigen Untersuchungen erfolgen konnten. Am Folgetag wurde das Ergebnis mit Dauphine und der Mama von Makaya besprochen.
An dieser Stelle auch großen Dank an unsere Dauphine, für die fürsorgliche Begleitung von Makaya und seiner Mama.




Ursprünglich war unsere Vorstellung eine hochwertige Orthese zu ermöglichen. Nach den Untersuchungen und Auswertungen der Röntgenaufnahmen vom Orthopäden, wurde uns allerdings mitgeteilt, dass es sinnvoller wäre Makaya zu operieren. Der Arzt sagte, er kann operativ die Knochen anpassen und strecken. Die Gesamtkosten für die Operation mit anschließendem Krankenhausaufenthalt, Medikamentenversorgung, sowie Wundversorgung mit An- und Abreise für Makaya und seiner Mama, plus die organisatorische Begleitung von Dauphine aus unserem Team, belaufen sich auf 4.000-4.500€. Für die Familie von Makaya ein Ding der Unmöglichkeit.
Jahr 2026:
Diese Woche im Jahr 2026 haben Dauphine und ich erneut Makaya zu Hause in seiner Familie besucht.


Stand heute haben wir bereits 3.550€ der Gesamtsumme gesammelt. Sobald wir die 4.000€ erreicht haben, werden wir mit den konkreten Planungen für eine OP, gemeinsam mit dem Arzt in Kinshasa beginnen.


Die Stimmung bei unserem Besuch war herzlich und hoffnungsvoll.
Unser Wunsch wäre, Makaya dieses Jahr im Juli zu den Sommerferien die Operation zu ermöglichen, solange er sich noch im Wachstum befindet.

Wir danken ganz herzlich jedem einzelnen Unterstützer, der diesen Weg für Makaya mit uns geht.
Um es mit den Worten der Mama von Makaya zu sagen: “ Mit Gottes Hilfe ist nichts unmöglich .“
Herzensgrüße aus dem Kongo
Jessica mit Makaya
Es gibt mir immer wieder das Gefühl, wie froh ich bin euch helfen zu können.
Ihr seid wirklich sooo eine große Hilfe!!!
Danke liebe Jessica, daß du sooo aufmerksam und empathisch bist!
Von ganzem Herzen 💓 Elisabeth
Liebe Elisabeth 💖Danke für deine Worte, deine Begleitung auf meinem Weg , deine großartige Unterstützung meiner Herzensprojekte und einfach das Du mit deinem Herzen mit uns bist! Jessica aus Boma 👋🏽✨🌍