Erweiterung der Wasserversorgung um zwei weitere Zisternen

Liebe Leser,

auch im Kongo macht sich der Klimawandel bemerkbar. Im Oktober sollte die pRegenzeit einsetzen und letztendlich fiel der erste Regen im Dezember. Während der sechs Monate anhaltenden Trockenzeit, durften wir an unserer Ausbildungsstätte im Kongo feststellen, dass uns die 6000 Liter aufgefangenes Regenwasser leider nicht vollständig durch die ganze Trockenzeit mit Wasser versorgen konnte. Letztendlich stand unser eigenes gespeichertes Wasser nur für vier Monate an der Ausbildungsstätte zur Verfügung. Die letzten zwei Monate mussten unsere Nachtwächter früh am Morgen gegen eine Gebühr, mühsam Wasser vom Brunnen für unsere Ausbilder und Schüler holen. Schnell stand fest, wir wollten unser Wasserversorgungssystem um zwei weitere Zisternen mit je 2000 Liter Füllmenge erweitern, um zukünftig auch wirklich autark gut durch die komplette Trockenzeit zu kommen. Durch zwei unerwartet etwas höher gespendete Geldbeträge, wurde es gleich im November in die Tat umgesetzt.

1. Ausheben der Platzes

Dort wo die zwei zusätzlichen je 2000 Liter Zisternen platziert werden sollten, wurde der Platz ausgehoben.

2. Einsetzen der Wassertanks

Die zwei Wasserzisternen wurden in Boma gekauft und zu unserer Ausbildungsstätte transportiert.

Aziza aus unserem Motema Congo Team kümmerte sich zuverlässig wie gewohnt, um die reibungslose Umsetzung vor Ort.

3. Anschließen der Wasserleitungen

Die Wasserleitungen konnten nun angeschlossen und verlegt werden.

4. Holzabdeckung

Die Holzabdeckung zum Schutz der Behälter wurde angebracht.

Die gesamte Umsetzung mit der Erweiterung der Zisternen verteilte sich auf fünf Tage. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 1.270€.

Besten Dank an unsere treuen Unterstützer, durch die all dies möglich ist. Nun haben wir die Kapazität um 10.000 Liter Regenwasser aufzufangen und sind zuversichtlich, das Ausbildungszentrum für Menschen ohne Schulbildung, auch in der Trockenzeit ausreichend mit Wasser zu versorgen. Wir sind überwältigt was gemeinsam alles möglich ist.

Eine schöne restliche Adventszeit,

Jessica und das gesamte Motema Congo Team


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