Lieber Leser,
schön dass du da bist!! Heute nehme ich Dich mit in das Dorf Cema.

Bereits letztes Jahr hatten die Dorfbewohner wegen fehlender Medikamente für ihre einzige Apotheke, bei Motema Congo angefragt. Dank unserer Weihnachtsaktion konnten wir ihnen diesen dringlichen Wunsch erfüllen. Da während der Regenzeit die Straße nicht befahrbar ist, haben wir uns jetzt zu Beginn der Trockenzeit auf den Weg gemacht, um ihnen Medikamente im Wert von 750€ zu überbringen.
Die Fahrt von Boma bis Cema dauert normalerweise 1,5h. Trotz beginnender Trockenzeit regnete es an diesem Morgen ganz leicht. Doch ließen wir uns davon nicht abhalten, denn wir wollten unsere Pläne deswegen nicht ändern.
Allerdings wurde es mit dem Auto schon zu Beginn der Strecke schwierig für uns. Wir blieben mehrmals stecken, mussten aussteigen um zu schieben und auch ein Stück weit zu Fuß gehen. Umdrehen war für uns keine Option mehr und so ging es Stück für Stück, weiter Richtung Dorf..

So waren es diesmal 4h Anfahrt, anstatt der sonst 1.5h. Erschöpft, verschmutzt, aber dennoch zufrieden kamen wir im Dorf Cema an, wo wir lämgst schon erwartet und herzlich begrüßt wurden.



Nach einer kurzen Pause mit einem herzlichen Wiedersehen, konnten wir der einzigen Apotheke im weiten Umkreis, die Medikamente im Wert von 750€ übergeben. Diese waren genau nach den örtlichen Bedürfnissen zusammengestellt. Die Freude darüber war riesig.





Pfarrer Polydor (mein spiritueller Papa) segnete die Medikamente.

Umgehend begann Mama Jolie mit dem Einräumen, Erfassen und Sortieren der Medizinprodukte.



Schon nach kurzer Zeit wurde von einer Mama ein wichtiges Medikament benötigt, was jetzt Dank unserer Lieferung bereits vorrätig war und ihr Kind glücklicherweise umgehend damit versorgt werden konnte.

Der leitende Arzt des 2km entfernten Krankenhauses wurde ebenso darüber informiert, dass Jolie's Pharmacie mit wichtigen Medikamenten und Infusionen ausgestattet wurde. Auch die Patienten des naheliegenden Krankenhauses können somit zukünftig besser versorgt werden.
Noch geprägt von der beschwerlichen Anfahrt, beschlossen wir spontan eine Nacht zu bleiben und erst am nächsten Tag die Rückfahrt anzutreten. Wie sich herausstellte, war es eine gute Entscheidung. Wir hatten Zeit für die Dorfbewohner und verbrachten anschließend einen schönen, entspannten Abend.




Am nächsten Morgen machten wir uns langsam auf den Rückweg.

Einen letzten Stopp legten wir aber noch an der Dorfschule ein und übergaben dem Rektor von unserer Weihnachtsaktion, einen Fußball für die Kinder.

Die Freude unter den Kindern war groß.
Herzensgrüße aus dem Kongo
Deine Jessica
Liebe Jessica, Danke für all deine guten Ideen.
Damit hilfst du so viel !!
Ich freue mich sehr, die Fotos und die Filme zu sehen…was für eine Freude bei den Menschen!
Bleib behütet
Von Elisabeth