Besuch auf unserer Selbstversorgerfarm- wenn Arbeit Früchte trägt

Agronom Djeskin links, Arbeiter Papa Khonde rechts mit geernteten Maniok

Liebe Leser,

heute war ich mit Jean Leonard von unserem Motema Congo Team auf unserer Selbstversorgerfarm. Von Papa Khonde und Djeskin ließen wir uns zeigen, was dort in den letzten Monaten herangewachsen ist. Papa Khonde arbeitet bereits seit 6 Jahren für uns auf unserer Selbstversorgerfarm. Djeskin hat Agronomie studiert und seit November letzten Jahres unterstützt er uns in der Umsetzung der Arbeiten und leitet mit seinem Fachwissen die landwirtschaftlichen Arbeiten auf der Selbstversorgerfarm an.

In der diesjährigen Regenzeit blieb leider häufig der Regen aus und viele Bauern im Kongo haben einen Teil der Ernte verloren. Trotz der schwierigen Saison, waren wir überrascht, was auf unserer Farm gedeiht.

Wir konnten Maniok, Mais, Erdnüsse, Bananen und zahlreiche Fruchtbäume sehen.

In Kürze können wir die ersten Erdnüsse ernten. Davon möchten wir voraussichtlich auch frische Erdnussbutter herstellen und anbieten.

Unsere Maisernte wird dieses Jahr durch den ausbleibenden Regen jedoch geringer ausfallen.

Vermutlich in drei Jahren werden wir jährlich eine größere Menge an Früchte von unseren Bäumen ernten können.

Zahlreiche Bananenpflanzen sind ebenfalls vorhanden und gut über den Sommer gekommen.

Besonders berührt hat mich die gepflanzten Bäume zum Gedenken für unseren verstorbenen Roland mit seinem Sterbebild heute persönlich zu sehen. Mögen diese Bäume wachsen und Früchte tragen und uns immer an Roland erinnern.

Es war ein rundum erfolgreicher Besuch auf unserer Selbstversorgerfarm und für mich auch ein Moment in dem sichtbar erkenntlich wurde, dass Einsatz und Geduld tatsächlich Früchte tragen.

Herzliche Grüße aus dem Kongo

Jessica


2 Gedanken zu “Besuch auf unserer Selbstversorgerfarm- wenn Arbeit Früchte trägt

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