Liebe Freunde, liebe Leser,
seit fast zwei Wochen bin ich jetzt im Kongo zurück. Die letzten Monate war ich in Deutschland sehr mit meinen Vorbereitungen für mein zukünftiges Leben beschäftigt und mein Herz wollte einfach nur zurück nach Boma. Unerwarteterweise hatte ich die ersten Tage einen ziemlichen Kulturschock. Obwohl ich bereits das vierte Mal hier in Boma bin und ziemlich genau weiß was mich erwartet, war die Umstellung vor allem mit dem Gedanken erstmal längerfristig hier zu sein, viel größer als sonst. Immer wieder bekomme ich das Gefühl von Heimweh und Trennungsschmerz von Familie und Freunden, ich fühle mich einfach entwurzelt. Auf diese Emotionen war ich so nicht vorbereitet. Dennoch fühle ich immer noch, dass es der richtige Weg für mich ist, der Weg meines Herzens. Ich gebe meinem Körper und meiner Seele nun Zeit, um vollkommen in Einklang zu kommen, denn wie ein kleiner Baum darf ich nun im Kongo neue Wurzeln schlagen und mit Ruhe und Geduld wachsen.

Ich habe schon ein kleines eigenes Zuhause gefunden, wo ich mich sehr wohl und sicher fühle. Es ist ein Zimmer mit Bad. Einen Kühlschrank und kleinen Ofen habe ich mir dazu gekauft. Ich habe alles was ich brauche. Die Wäsche wird zum Beispiel nur mit der Hand gewaschen, gekocht aufgrund von Stromausfällen meist mit Kohle draußen am Feuer. Die Lebensmittel werden täglich am Markt gekauft. Auch ist es für mich nicht so einfach alleine öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Meine Freunde hier begleiten und unterstützen mich jetzt Anfangs sehr, sowohl praktisch als auch seelisch.






Gleich am dritten Tag nach meiner Ankunft habe ich meinen Geburtstag mit all meinen Freunden am Kongofluss gefeiert. Genau an der Stelle wo wir uns dieses Jahr im März unter dem Regenbogen verabschiedet haben. Dauphine hat extra eine Pizza für mich zubereitet und wie es hier Brauch ist, wurde mir etwas von der Torte ins Gesicht geschmiert. Es waren auch mein Patenkind Christopher und seine Zwillingsschwester Christivie dabei. Ich habe es genossen alle um mich zu haben.








Gestern habe ich meine zukünftige Arbeitsstelle bei der Caritas besucht. Es ist sehr positiv verlaufen und sie möchten mich nun gerne im Bereich der Entwicklungshilfe einsetzen, um deren Projekte zu begleiten und überwachen. Ich freue mich auf die neue Aufgabe, was sich erneut wie eine Fügung anfühlt. Genau solch eine Tätigkeit habe ich mir die letzten Monate für mich im Kongo gewünscht. Ich werde mit der Arbeit am 1.Dezember beginnen.

Bis dahin habe ich noch Zeit mich mit dem Motema Kongo Team um unsere Projekte vor Ort zu kümmern. Wir sind motiviert viel Gutes zu bewirken.

Sonnige Grüße aus dem Kongo
Eure Jessica
Hallo liebe Jessica ich finde es wundervoll was du machst. Ich wünsche dir viel Glück und dass du Wurzeln schlägst im Kongo.
Herzliche Grüße ,
Sonja👋🌹
Danke von Herzen liebe Sonja für deine Worte 🙏💖
Liebe Jessica
Ich freue mich sehr mit Dir💖
Und wünsche Dir einen gscheidn Haufn Freude, Friede und Glückseligkeit 🙏💫🙏
Danke von Herzen 🙏🫶
Hi Jessica,
danke für den Einblick, wie deine ersten zwei Wochen verlaufen sind! ❤️ Ich denke ganz oft an dich und wie es dir wohl geht! Deine neue Wohnung sieht total süß aus! Und toll, dass du bei der Caritas gut aufgenommen wurdest! Ich wünsche dir weiterhin eine gute Eingewöhnung!
Liebe Grüße, Ramona
Danke von Herzen meine Abenteuerfreundin 💛 Wir sind verbunden ✨🫶🥰
Liebe Jessica,
viel Erfolg bei deinem Weg.
Auch ich versuche hier vor Ort einiges Gutes zu bewirken. Man muss einfach etwas machen.
Liebe Grüße Grit